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Neue Abendroutine? Das Experiment!

17.04.2022

Der perfekte Morgen beginnt schon mit der Abendroutine. Diese bestand für mich lange Zeit aus lesen und meditieren. Allerdings testete ich nun 30 Tage lang eine neue Abendroutine, die meinen Morgen doppelt so produktiv machte. 

 

 

Dein Leben ist das Ergebnis Deiner Gewohnheiten

Ich setzte mich lange Zeit mit dem Thema Gewohnheiten auseinander, da das Leben, das man aktuell führt, nur ein verspätetes Ergebnis der eigenen Gewohnheiten ist. Somit ist es essenziell, dass man seine eigenen Gewohnheiten unter die Lupe nimmt und optimiert.

 

Zuletzt optimierte ich meine Abendroutine, die bis dato aus essen, Podcasts, Blinkist, lesen und meditieren bestand. Um es genauer auszudrücken: Ich hörte ständig Podcasts oder Blinks. Im Laufe des Abends tauschte ich die akustische Weiterbildung gegen ein Buch und etwas später meditierte ich und ging dann zum Schlaf über. 

 

30 Tage testete ich jetzt eine neue Abendroutine, die schließlich meinen Morgen um gefühlt das zweifache produktiver machte!

 

10 Stunden vor dem Schlaf

Meine neue Abendroutine beginnt bereits um 10:20 Vormittag. Es beschloss nämlich 10 Stunden vor dem Schlaf keinen Kaffee mehr zu trinken. Dadurch, dass ich um 03:50 Uhr aufstehe und ich jeden Tag 7,5 Stunden schlafe, bedeutete das für mich, dass es ab 10:20 Uhr keinen Kaffee mehr gab.

 

Der Grund dafür ist, dass der Körper relativ lange benötigt, um das Koffein im Körper abzubauen. Durch den kompletten Abbau des Koffeins erhält man einen ruhigeren Schlaf.

 

3 Stunden vor dem Schlaf

Um meinen Schlaf weiter zu optimieren, gab es für mich 3 Stunden vor dem Schlaf keine Arbeit mehr. Um mich mental von der Arbeit zu lösen, hörte ich mir jeden Abend als letzten Song im Büro „Intro von The xx“ an. Ich reflektierte während der Laufzeit des Songs den Tag und all meine To Do’s und setzte nach jeder Aufgabe oder Gedanken einen mentalen Haken. Somit war mein Kopf von der Arbeit losgelöst und ich konnte ruhig und mit einem klaren Kopf nach Hause fahren. 

 

2 Stunden vor dem Schlaf

Mein Abendessen verlegte ich etwas nach vorne, sodass ich zwei Stunden vor dem Schlafengehen keine Mahlzeit mehr zu mir nahm. Am Abend aß ich meist Quark, mit Nüssen, Haferflocken und Bananen.

 

1,5 Stunde vor dem Schlaf

Blinkst, Spotify, Podcasts und jeder andere Reiz fand bereits 1,5 Stunden vor dem schlafengehen sein Ende. Stattdessen griff ich nach einem Buch und kam so immer mehr zur Ruhe. Nachdem ich gut eine Stunde las, folgte eine Mediation, bei der ich mich auf die Persönlichkeit fokussierte, die mein Zukünftiges ich darstellte.

 

Bonus Tipp: Kein Snooze-Button

Am Morgen den Snooze-Button zu betätigen bedeutet, heute gibt es nichts Wichtiges für mich zu tun. Man wird träger, man wird unproduktiver und zusätzlich setzt man sich am Morgen unnötigen Stress aus! Obwohl mein Wecker seit zwei Jahren jeden Tag um 03:50 Uhr erleuchtet (Lichtwecker), gab es für mich noch nie einen Grund, den Snooze-Button zu betätigen, da es für mich respektlos gegenüber der für mich noch verbleibenden Zeit wäre.

 

Anmerkungen und Ergebnis

Dass ich keinen Snooze-Button betätige und kein Smartphone am Abend verwende, war für mich schon immer Teil meiner Abendroutine. Sobald ich das Büro verlasse, habe ich auch keine Möglichkeit mehr auf Social Media oder Mails zuzugreifen, da ich ein zweites Smartphone besitze, auf dem keine Social Media Apps und E-Mails installiert sind. Darüber hinaus trinke ich das ganze Jahr über keinen Alkohol (man sollte 3 Stunden vor dem Schlaf keinen mehr trinken).

 

Durch die Einhaltung der 10 Stunden Regel (Koffein) und der zwei Stunden Regel (Essen) gelang es mir, meine Tiefschlafphasen zu erhöhen und meinen Puls während dieser 30 Tage im Schlaf zu senken. Darüber hinaus fühlte ich mich am Abend ruhiger, da ich 1,5 Stunden vor dem Schlaf auf Podcasts, Musik und Blinkist verzichtete, was dazu beitrug, dass die Intensität der Meditation stieg.

Rober Pacher