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Blicke auf das große Ganze

10.04.2022

In der Produktivität geht es nicht darum, die Dinge richtig zu tun, sondern die richtigen Dinge zu tun. Das war durchaus eine große Herausforderung für mich, da ich meine To Do’s immer von den eingetroffenen E-Mails und Nachrichten abhängig machte. Ich war davon überzeugt, dass „Tu es jetzt“, die richtige Einstellung ist. Damit lag ich leider falsch. 

 

 

Ein Blick in meine Zukunft

Jeden Morgen von 06:00 Uhr - 06:15 Uhr steht die Tagesplanung an. Zwar habe ich bereits einen groben Überblick über meine Aufgaben und Projekte, da es am Montagmorgen eine Wochenplanung und am Monatsanfang eine Monatsplanung gibt, trotzdem räume ich mir jeden Morgen diese Zeit ein, um die bevorstehenden Aufgaben mit meiner Vision und mit meinem Zukunftsbild abzugleichen.

 

Mein definiertes Zukunftsbild dient mir hierbei als Fahrplan und Kompass in meinem Leben. Das Zukunftsbild ist ein Wegweiser für meine Aufgaben, an dem ich mich jederzeit orientieren kann, um die Aufgaben zu selektieren und zu priorisieren.

 

Was wäre, wenn …

Ich stelle mir dabei immer die „Was wäre, wenn … Frage“. Was wäre, wenn ich Projekt X in dieser Woche abschließe, komme ich dann meinem Zukunftsbild näher? Diese Art, Aufgaben zu selektieren gibt mir eine innere Zufriedenheit, da ich jeden Morgen mein Zukunftsbild betrachte und ich am Abend genau weiß, dass ich meiner Zukunft einen Schritt näher gekommen bin.


Diese Methode hilft mir nicht nur dabei, meine Vision stets im Blick zu behalten, sondern zugleich verschafft sie mir die Hilfe, Dinge zu ändern, wenn ich merke, dass sie nicht zu meinen Überzeugungen und Idealen passen. Durch diesen gesamtheitlichen Überblick kann ich mich stets auf den Moment besinnen, da ich nie das Gefühl habe, etwas in diesem Moment ändern zu müssen, da ich die innere Sicherheit verspüre, das richtige zu tun!

Rober Pacher