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Baue Dein Momentum auf

> 18.04.2021

Vor Kurzem hatte ich ein spannendes Gespräch mit einem Kunden. Wir sprachen dabei über das Thema „Momentum“. Doch was ist Momentum und wie baut man sich ein Momentum auf?

 

 

Was ist Momentum

Um Momentum zu erklären, verwende ich immer das Beispiel mit einem Zug. Wenn ein Zug nur ein wenig rollt, reicht ein Stein auf den Schienen aus, dass der Zug stehen bleibt. Wenn der Zug allerdings mit seiner vollen Geschwindigkeit unterwegs ist, kann er eine Mauer durchbrechen.

 

Momentum ist eine Antriebskraft

In jedem Leben gibt es Situation, wo nichts funktioniert. Allerdings gibt es auch Phasen, wo alles ohne Probleme klappt. Beide Situationen beziehen sich auf das Momentum. In meiner Definition würde ich sagen, dass man beides Mal, auf dieselben Herausforderungen trifft, man allerdings eine andere Routine hat.

 

Korrekt heißt das, dass man durch ständiges Wiederholen anders mit der Situation umgeht und es leichter erscheint. Das ist auch der Grund, warum ich wöchentlich diesen Blog schreibe. Mir fällt es sehr leicht, ein Thema zu finden und einen Artikel darüber zu verfassen. Ich benötige hierfür in der Woche ungefähr 35 - 55 Minuten. Der Grund warum das so ist, ist mein Momentum. Als ich mit diesem Blog gestartet habe, benötigte ich 2 - 3 Stunden pro Beitrag.

 

Wie baut man sein Momentum auf?

Fokus ist der erste Schritt zu Deinem Momentum, denn mit Fokus zentralisierst Du Deine Kraft auf ein Ziel, das Richtungsweisend ist. Wenn Dein Ziel ist, mehr Gewinn zu erzielen, ist das naheliegenste Ziel, das Verkaufen. Um mehr zu verkaufen, benötigst Du mehr Interessenten, um mehr Interessenten zu gewinnen, benötigst Du mehr Gespräche, um mehr Gespräche zu führen, musst Du mehr Anrufe tätigen.

Um bei diesem Beispiel ein Momentum aufzubauen, würde ich wie folgt vorgehen. Zuallererst würde ich mir eine Zahl festlegen, wie viele Telefonate Du jeden Tag führen möchtest. Die Zahl sollte nicht zu groß sein, denn wenn man die Zahl nicht erreicht, kommt der erste Frust. Ich würde mit der Zahl 3 beginnen. Sollte diese Zahl zu niedrig sein, kann man sich später immer noch eine höhere Zahl setzen.

 

Somit macht man pro Woche 15 Calls und es fällt einem viel leichter, als 15 Calls an einem Tag zu machen. Durch diese Methode, baut man sich immer weiter wachsendes Momentum auf, man lernt bei jedem Gespräch dazu und es wird schlussendlich zur Routine. 

 

Das Problem am Momentum

So schön das Wort Momentum auch klingen mag, gibt es auch eine Schattenseite, denn das Momentum entwickelt sich unbemerkt. Es kann sehr lange Dauern, bis sich das Momentum aufbaut. Deshalb ist es wichtig, dass man trotz ausbleibenden Erfolgen dran bleibt und daran glaubt, dass sich alles fügen wird.

Rober Pacher