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3 Fehler, auf der Suche nach Motivation

25.10.2020

Jeder von uns kennt es - Dieser unbändige Energieschub, der uns dazu veranlasst, Dinge anzupacken und zu verwirklichen. Ja, die Motivation ist schon etwas tolles. Aber bei jedem von uns gibt es Phasen, wo die Motivation auf einmal verschwindet. Als bei mir heuer die Motivation während des Lockdowns verschwand, begegnete ich drei Fehler.

 

 

Reflexion und Selbstreflexion

Es gibt immer wieder Phasen, wo es stressiger wird und Belastungen auftreten. Dies geschah bei mir während des Lockdowns. Genau da habe ich die Selbstreflexion vernachlässigt. Was habe ich bisher schon erreicht? Was ist mir bisher gelungen? Wie fühle ich mich im Moment? All diese Frage und noch mehr gerieten bei mir in Vergessenheit. Das Resultat daraus war, dass ich dachte, ich stehe immer noch am selben Fleck und ich komme nicht weiter. Dadurch kam immer mehr Unzufriedenheit und Frust zum Vorschein. Durch lange und intensive Reflexionen, wurde mir wieder bewusst, wie mein Leben und meine Karriere bisher verlief. Dies verhalf mir wieder zu meiner Motivation zurückzufinden. Bei der Reflexion komme ich immer wieder zu einem Entschluss - Auch wenn das Leben gerade nicht gut läuft, es fühlt sich trotzdem stimmig an.

 

Missachtung von Routinen

Im Lockdown fing ich an, Routinen zu streichen. Es war allerdings nicht bewusst. Es begann damit, dass ich länger im Büro war und schon viel das Lesen weg. Dann nahm ich den Laptop mit nach Hause und schon schlief ich weniger. Dann wachte ich auf und checkte sofort meine Mails und Missachtete meine komplette Morgenroutine. Routinen geben Sicherheit und vermitteln ein gewohntes Gefühl. Durch das Weglassen von Routinen, fühlte sich alles sehr unrund an und wirkte sich Schlussendlich auch auf die Motivation aus. 

 

Vergangenheit und Zukunft

Für kurze Zeit dachte ich zu viel an die Vergangenheit und zu wenig an die Zukunft. Hätte ich in der Vergangenheit andere Entscheidungen treffen sollen? Wie hätten sich die Entscheidungen ausgewirkt? Wie habe ich mir damals das Jahr 2020 vorgestellt? Durch das Infrage stellen meiner Handlungen, verlor ich ein wenig meine Leidenschaft. Man darf nicht vergessen, dass die Leidenschaft eine der größten und natürlichsten Formen der Motivation ist.

 

Fazit

Egal wie viele Videos man anschaut, wie viele Podcasts man anhört und wie viele Menschen Dich motivieren. Wenn man die zugrunde liegenden Probleme nicht kennt und nicht löst, wird die Motivation ewig ausbleiben.

Rober Pacher